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Unsere österreichischen Freunde der hl.Caterina von Siena haben uns diese von ihnen für die Pastoral ausgearbeiteten Gebete Caterinas und das Lied empfohlen :
 
 

 

Empfohlene Lektüre auf der Website unserer österreichischen Freunde:

http://www.irene-heise.com/aufatmen_mit_caterina.htm

 

Während unserer letzten Rom-Reise hatten wir das Glück, das Sterbezimmer der hl.Caterina von Siena im Palazzo s.Chiara in der Via S.Chiara besuchen zu können. Siehe hier:

http://www.palazzosantachiara.it/location/cappella_del_transito/

Wir empfehlen Ihnen diesen Besuch sehr.

 

DVD Vorführung zu "Caterina von Siena - Auf den Spuren einer grossen Frau"

 
Aus Anlass des diesjährigen 45. Kirchweihfestes der Caterina von Siena-Kapelle in Astenet, stellen die Freunde der hl.Caterina unter dem Thema "Caterina von Siena - Auf den Spuren einer grossen Frau" die wichtigsten Stätten des Lebens und Wirkens der Heiligen vor.
 
Die Vorführungen werden auf grossem Bildschirm gezeigt und umfassen insgesamt 6 Teile, welche auf 3 Abende verteilt werden (Dauer pro Vorführung 50 Minuten). Sie finden statt im Caterina von Siena-Haus am Himmelsplatz in Astenet an folgenden Tagen:
 
Donnerstag 22.August 2013 um 19:15 Uhr (Teile 1 + 2 Siena und Pisa)
 
Donnerstag 29.August 2013 um 19:15 Uhr (Teile 3 +4 Avignon und Rocca d'Orcia)
 
Donnerstag 5.September 2013 um 19:15 Uhr (Teile 5 + 6 Florenz und Rom)
 

HERZLICHE EINLADUNG AN ALLE

 

 

VIDEO

Gestern entdeckten wir auf YouTube ein sehr schönes Video, das ein Besucher dort aufgenommen hat. Wir bedankten uns natürlich sofort und erhielten auch prompt folgende Antwort:

"Re:Ihr Video "Caterina von Siena, Astenet"

Hallo und einen schönen Gruß nach Belgien.
Es freut uns, daß Ihnen unser kleines Video gefallen hat.
Wir besuchen jedes Jahr einmal Ihre Gedenkstätte. Es ist wunderschön dort. Ein Platz der Stille wo man in sich einkehren kann. Gerne können sie das Video verwenden.
Viele liebe Grüsse von Doris und Helmut Vries aus Siegburg.
Der Link zum Video:
http://www.youtube.com/watch?v=gd2VGynTB1k

DANKE nochmals, an dieser Stelle, an Doris und Helmut Vries !

 

VANDALISMUS

In der Nacht vom 5. auf 6. Dezember 2012 haben unbekannte Täter beide Hände an der Statue der hl. Caterina von Siena abgeschlagen und damit dieses Kunstwerk von Frau Maria Hasemeier-Eulenbruch schwer beschädigt...

In diesem Kurzbericht aus BRF's "Blickpunkt" vom 7.Dezember 2012 können Sie (ab ca. Minute 5:53) können Sie sich selbst ein Bild machen...

 

Hier ein interessantes Interview-Video über die Hl.Caterina von Siena:

http://de.gloria.tv/?media=288234

 

Italien: Internationaler Kongress zu Katharina von Siena
Er soll die unterschiedlichen Sichtweisen auf die Mystikerin und Kirchenlehrerin analysieren
24.10.2011
 


Die heilige Katharina von Siena (1347-1380) steht im Mittelpunkt einer großen internationalen Konferenz, die am Donnerstag in Rom beginnt und dann in Siena fortgesetzt wird. Anlass ist der 550. Jahrestag ihrer Heiligsprechung am 29. Juni 1461 durch Papst Pius II. (1458-1564).

Unter dem lateinischen Titel "Virgo digna coelo" beschäftigen sich Wissenschaftler in Rom und Siena insgesamt drei Tage lang mit der Dominikanerin und ihrem geistigen Erbe. Es gehe darum, die unterschiedlichen Sichtweisen auf die Mystikerin zu analysieren, teilte der Präsident des Päpstlichen Komitees für Geschichtswissenschaften, Bernard Ardura, im Vatikan mit. Das Komitee ist Mitveranstalter der Tagung.

Nach zwei Konferenztagen in Rom wird der Kongress am Samstag in Siena fortgesetzt. Thema sind dann die Darstellungen der heiligen Katharina in der Kunst vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Es handelt sich laut Ardura um den ersten großen Kongress über die Heilige seit rund 30 Jahren.

Die Ordensfrau Katharina von Siena war eine bedeutende Mystikerin und Autorin geistlicher Werke. Zudem wirkte die dem Laienorden der Dominikaner angehörende Mantellatin als einflussreiche Beraterin der Päpste. Als erste Frau wurde sie gemeinsam mit Teresa von Avila 1970 von Papst Paul VI. zur Kirchenlehrerin erhoben. Sie ist die Schutzpatronin Italiens und seit 1999 Mitpatronin Europas.

Vatikan/Italien: 550 Jahre hl. Katharina

Das päpstliche Komitee für Geschichtswissenschaft feiert den 550. Kanonisierungsstag der Heiligen Katharina von Siena. In einem internationalen Kongress, der von 27. bis 29. Oktober in Rom stattfindet, wird an das Leben und Vermächtnis der Heiligen erinnert. Dabei soll unter anderem deren Einfluss auf die Entwicklung der Kirche und Italiens hervorgehoben werden, deren Schutzpatronin sie gemeinsam mit dem Heiligen Franziskus von Assisi ist. Die im Jahr 1380 in Rom verstorbene Katharina generierte Vorstellungen über die Erneuerung der Kirche und war gleichzeitig ein Vorbild christlicher Perfektion, erinnerte der Präsident des vatikanischen Ministeriums, Pater Bernard Ardura. Der Kongress soll außerdem zum Anlass genommen werden, das historische und spirituelle Vermächtnis der Heiligen Katharina an die heutige Gesellschaft zu untersuchen, so der Pater.

(agi 22.10.2011 ks)

 

1. Mai 2010

Afrikanische Gemeinschaft aus Aachen... Exerzitien im Caterina von Siena-Haus

http://picasaweb.google.de/pasanjes/KatholischeAfrikanischeGemeinschaftAachen152010#

 

Die Arbeiten an der neuen Fensterkonstruktion im Caterina von Siena-Haus...

sind beinahe beendet. Dank kleiner und grösserer Spenden konnten wir, nach einem 6-jährigen strikten Sparplan dieses Grossprojekt durchführen. ALLEN, die zu dieser Realistion beigetragen haben sei herzlichsten Dank. (April 2010)

http://picasaweb.google.de/pasanjes/CaterinaVonSienaHausNeueFensterkonstruktionApril2010#


 

WDR 5 Sendung am 29.4.2010 über den Todestag der Hl. Caterina von Siena

 
http://www.wdr5.de/sendungen/zeitzeichen/s/d/29.04.2010-09.05/b/der-todestag-der-heiligen-katharina-von-siena.html
 

Hanna-Renate Laurien verstorben

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,683346,00.html

 

Neuer Erzbischof in Brüssel

Am 18. Januar 2010 ernannte Papst Benedikt XVI. André-Mutien Léonard in Nachfolge von Godfried Kardinal Danneels zum Erzbischof von Mechelen-Brüssel.[3] Die feierliche Amtseinführung in der Kathedrale von Brüssel ist für den 28. Februar dieses Jahres geplant. Verbunden mit diesem Amt sind der Titel Primas von Belgien und der Vorsitz in der Belgischen Bischofskonferenz.

 

André-Mutien Léonard, jüngster von vier Söhnen einer Familie aus Tournai, die alle Priester wurden, studierte am Priesterseminar Leo XIII. in Löwen. Am belgischen Kolleg in Rom wurde er in Theologie promoviert. Am 19. Juli 1964 empfing er in Namur die Priesterweihe. In Löwen machte er einen philosophischen Masterabschluss mit der These „Commentaire littéral de la Logique de Hegel“. Er war zunächst Dozent und ab 1976 Professor für Philosophie am Höheren Institut für Philosophie an der Université catholique de Louvain. Im Juli 1978 wurde er zudem Rektor des Séminaire Saint-Paul. 1987 wurde er zum Mitglied der Internationalen Theologenkommission, einem beratenden Gremium der römischen Kongregation für die Glaubenslehre.

1991 wurde er durch Papst Johannes Paul II. als Nachfolger von Robert-Joseph Mathen zum Bischof von Namur ernannt und durch Kardinal Godfried Danneels geweiht. Er ist ein Mitorganisator der Family-Pride-Brüssel, einer Kundgebung, bei der die Gläubigen des Bistums und Gäste mittels eines Marsches durch Brüssel, die Bedeutung der Familie für die europäische Gesellschaft hervorheben möchten. [1] Seit 1991 lehrt er Moralphilosophie in Löwen.

Der Bischof ist für seine wohlwollende Haltung gegenüber der außerordentlichen Form des Lateinischen Ritus bekannt; der sogenannten Tridentinischen Messe und zelebriert die Form auch selbst, so etwa auf dem Eucharistischen Weltkongress in Québec, 2008 [2]

 

Neugestaltung der Fenster im Caterina von Siena-Haus

Am 23. Dezember 2009 unterschrieb eine Delegation des Rates den Auftrag an die Schreinerei René Köttgen, Kettenis zur Neugestaltung aller Fenster im Caterina-Haus (nach Plänen des Architekten Büros Steffens, Hergenrath).

 

Litanei zur Hl.Caterina von Siena

Litanei zur heiligen Caterina von Siena.pdf (49KB)

Litanie di Santa Caterina da Siena

Litanie di Santa Caterina da Siena.pdf (47KB)

 

Hörtext zu "Leben für spirituelle Erneuerung":

Caterina von Siena (bitte hier unten anklicken zum Anhören)

http://www.podcast.de/episode/1210798/Hl._Katharina_von_Siena_-_Leben_für_spirituelle_Erneuerung_

 

In der Region Aachen sind verschiedene Geistliche Gemeinschaften  zusammen im "Miteinander für Aachen". Informationen dazu finden Sie unter:

www.miteinander-fuer-Aachen.de

 

Heiligsprechung Pater Damian

Sabato 10 ottobre, ore 19.00

Veglia di preghiera organizzata dalla congregazione dei Sacri Cuori di Gesù e Maria presso Santa Maria sopra Minerva, Roma http://www.basilicaminerva.it/ . Al termine della celebrazione saranno cantati alcuni cori. Fuori dalla chiesa saranno lanciati palloncini colorati in segno di letizia.

Am Vorabend der Heiligsprechung findet in der Caterina von Siena Kirche SANTA MARIA SOPRA MINERVA in Rom eine Veillée de Prière statt http://www.basilicaminerva.it/. Wir freuen uns, dass Caterina irgendwie "mit dabei" ist, wenn unser belgischer Pater Damian am 11. Oktober 2009 heiliggesprochen wird.

 

April 2009

Professor Hans Küng schrieb:                                © Hans Küng

Keine Änderungen ohne Erlaubnis des Verfassers

 

Wenn ein Obama Papst wäre

 

Hans Küng

 

Präsident Barack Obama ist es gelungen, in kurzer Zeit die Vereinigten Staaten aus Stimmungstief und Reformstau herauszuführen, eine glaubhafte Hoffnungs­vision vorzustellen und eine strategische Wende in der Innen- wie Außenpolitik dieses großen Landes einzuleiten.

 

Anders in der katholischen Kirche. Die Stimmung ist bedrückend, der Reformstau lähmend. Nach fast vier Jahren im Amt sehen viele Papst Benedikt XVI. auf der Linie eines George W. Bush. Kein Zufall, dass der Papst seinen 81. Geburtstag im Weißen Haus gefeiert hat. Beide, Bush und Ratzinger, sind lernunfähig in Fragen von Geburtenkontrolle und Abtreibung, abgeneigt allen ernst­haften Refor­men, selbstherrlich und ohne Transparenz in ihrer Amtsführung, die Freiheiten und Rechte der Menschen einschränkend.

 

Wie Bush seinerzeit leidet auch Papst Benedikt unter einem wachsenden Vertrauens­verlust. Viele Katholiken erwarten von ihm nichts mehr. Schlimmer noch: Durch die Rücknahme der Exkommunikation von vier illegal geweihten traditiona­listischen Bischöfen, darunter ein notorischer Holocaust-Leugner, wurden alle bei der Wahl Ratzingers zum Papst geäußerten Befürchtungen bestätigt. Der Papst wertet Leute auf, die nach wie vor die vom Vatikanum II bejahte Religionsfreiheit, den Dialog mit den anderen Kirchen, die Aussöhnung mit dem Judentum, die Hochschätzung des Islam und der anderen Weltreligionen sowie die Reform der Liturgie ablehnen.

 

Um die »Versöh­nung« mit einem Häuflein erzreaktionärer Traditionalisten voranzubrin­gen, riskiert dieser Papst den Vertrauensverlust von Millionen von Katholiken in allen Ländern, die dem Vatikanum II die Treue halten. Dass gerade einem deutschen Papst solche Fehltritte unterlaufen, verschärft die Konflikte. Nachträgliche Entschuldigungen können das zerschlagene Porzellan nicht kitten.

 

Dabei hätte es ein Papst noch leichter als ein Präsident der Vereinigten Staaten, eine Kursänderung vorzunehmen. Er hat keinen Kongress als Legislative neben sich und kein Oberstes Gericht als Judikative über sich. Er ist uneingeschränkter Regierungs­chef, Gesetzgeber und höchster Richter in der Kirche. Er könnte, wenn er wollte, über Nacht die Empfängnisverhütung gestatten, die Priesterehe zulassen, die Frauenordi­nation ermöglichen und die Abendmahlsgemeinschaft mit den evangelischen Kirchen erlauben. Was würde ein Papst tun, der im Geist Obamas handelte? Er würde ähnlich wie Obama

1. deutlich aussprechen, dass die katholische Kirche sich in einer tiefen Krise befin­det und würde die Krisenherde benennen: viele Gemeinden ohne Priester, ausbleibender Nachwuchs für das Priestertum, durch unpopuläre Pfarreifusionen verschleierter Zusammenbruch seelsorger­licher Strukturen, oft über Jahrhunderte gewachsen;

2. die Hoffnungsvision von einer erneuerten Kirche, einer revitalisierten Ökumene, einer Verständigung mit den Juden, den Muslimen und den anderen Weltreligionen und einer positiven Wertung der modernen Wissenschaft verkünden;

3. die fähigsten Mitarbeiter um sich versammeln, keine Jasager, sondern eigenstän­dige Persönlichkeiten, unterstützt von kompetenten und furchtlosen Experten;

4. die dringendsten Reformmaßnahmen durch Dekret (»executive orders«) sofort initiieren und

5. ein Ökumenisches Konzil zur Beförderung des Kurswechsels einberufen.

 

Doch welch deprimierender Kontrast:

Während Präsident Obama unter Zustimmung aus der ganzen Welt nach vorne blickt und sich den Menschen und der Zukunft öffnet, orientiert sich dieser Papst vor allem nach rückwärts, inspiriert vom Ideal der mittelalterlichen Kirche, skeptisch gegenüber der Reformation, zwiespältig gegenüber den Freiheitsrechten der Moderne.

Während Präsident Obama sich kooperativ neu um Partner und Bundesgenossen bemüht, ist Papst Benedikt wie George W. Bush im Freund-Feind-Denken befangen. Mitchristen in den evangelischen Kirchen stößt er vor den Kopf, indem er diese Gemeinschaften nicht als Kirchen anerkennt. Der Dialog mit Muslimen ist über Lippen­bekenntnisse zum »Dialog« nicht hinausgekommen. Das Verhältnis zum Judentum muss als tief gestört bezeichnet werden.

Während Präsident Obama Hoffnung ausstrahlt, Bürgeraktivitäten fördert und eine »neue Ära der Verantwortlichkeit« fordert, ist Papst Benedikt in Angstvorstellungen befangen und will die Freiheit der Menschen möglichst einschränken, um eine »Ära der Restauration« durchzusetzen.

Während Präsident Obama offensiv die Verfassung und die große Tradition seines Landes zur Begründung kühner Reformschritte heranzieht, legt Papst Benedikt die Dekrete des Reformkonzils von 1962-65 restriktiv nach rückwärts aus: in Richtung auf das Restaurationskonzil von 1870.

 

Aber weil Papst Benedikt XVI. aller Wahrscheinlichkeit nach selber kein Obama wird, brauchen wir für die nächste Zeit

erstens einen Episkopat, der die offenkundigen Probleme der Kirche nicht verschleiert, sondern offen benennt und auf Diözesanebene energisch angeht;

zweitens Theologen, die aktiv an einer Zukunftsvision unserer Kirche mitarbeiten und keine Scheu haben, die Wahrheit zu sagen und zu schreiben;

drittens Seelsorger, die sich wehren gegen die ständige Überbelastung durch Zusam­menlegung von mehreren Pfarreien und die ihre Eigenverantwortung als Seelsorger mutig wahrnehmen;

Viertens insbesondere Frauen, ohne die vielerorts die Seelsorge zusammenbrechen würde, die ihre Möglichkeiten des Einflusses selbstbewusst wahrnehmen.

Aber können wir das wirklich? Yes, we can.

Prof. Dr. Hans Küng, Schweizer Staatsbürger, ist emeritierter Professor für ökume­nische Theologie an der Universität Tübingen. Er ist Präsident der Stiftung Weltethos (www.weltethos.org) und Verfasser unter anderem einer Trilogie über Judentum, Christentum und Islam sowie der Erinnerungsbände »Erkämpfte Freiheit« und »Umstrittene Wahrheit«.

 

September 2008

Am 13.09.2008 erschien im Grenz-Echo, Eupen (die einzige deutschsprachige Zeitung Belgiens) untenstehender Bericht zum 40. Jahrestag der Caterina von Siena-Kapelle:

 

Großer Andrang zum Jubiläum der hl. Caterina

 

GRENZ-ECHO Bericht zum 40.Kirchweihfest der Caterina von Siena Kapelle am 11.9.2008

Posted by CVS (cvsedit) on 16.09.2008
News >>

Bischof Jousten zelebrierte die Festmesse zum 40. Kirchweihfest der Kapelle

Großer Andrang zum Jubiläum der hl. Caterina

Dechant Helmut Schmitz, Pastor Johann Aachen, Bischofsvikar François Palm, Bischof Aloys Jousten, Pastor Willy Lenssen und Pastor Jean-Claude Khondé-Mutu aus Kinshasa (v.l.n.r.) zelebrierten die Messe.

größeres Bild

Von Thomas Kreft

Astenet

Seit 40 Jahren existiert in Astenet die Gebetsstätte zur Ehre der heiligen Caterina von Siena. Unter großer Beteiligung der Bevölkerung zelebrierte Bischof Jousten zusammen mit fünf weiteren Geistlichen am Donnerstagabend eine Festmesse dort im Haus der Begegnung.

Gesanglich unterstützten die Kirchenchöre Herbesthal-Baum und Lontzen den Gottesdienst. Zu Beginn ließ Irmgard Wintgens, Präsidentin der Internationalen Vereinigung Caterina von Siena GoE, die Geschichte Revue passieren. Bis zum Frühjahr 1963 hatte der Gründer und Schwiegervater Jean Wintgens (1914-1988) noch nie etwas gehört über jene Heilige, die einst das Exil der Päpste zu Avignon beendete. Bis er während einer Messe in der Eupener Nikolauskirche in seinem »Schott« blätterte und auf einen Text über sie stieß. Die Heilige ließ ihn nicht mehr los. Er las mit großem Staunen die »Legenda Major« und einige Briefe, die sie an Freunde, Bekannte, Päpste und Fürsten geschrieben hatte. Er reiste sogar nach Rom, um am Caterinengrab zu beten.

13. Oktober 1968

Er beschloss, einen Bildstock zu stiften. Doch dann kam ihm die Idee, eine Kapelle zu errichten, da man dieser mehr Beachtung schenken würde. Man fand einen geeigneten Ort an der Pilgerroute von Eupen nach Moresnet. Wie sich später herausstellte, hieß die Parzelle früher »Himmelsplatz«.

Wintgens beschreibt das Grundstück in Gemeindebesitz noch als eine kleine Wildnis, die einen Weiher umgab. »Quakende Frösche schreckten auf und sprangen mit lautem Plumps in ihr grünes Element zurück. Dem von alten Eichen und Buchen eingefassten Weiher war in Richtung Hergenrath ein kleines Grundstück vorgelagert. Von Gräsern überwuchert stand dort eine uralte Bank mit Blausteinsockel und morschen Holzbalken.«

1968 stellte der Gemeinderat von Walhorn das Land zum Bau der Kapelle zur Verfügung. André Blank, Künstler aus dem »Haus Raeren«, und Emile José Fettweis entwarfen die Kapelle. Am 8. Juli 1968 begannen die Maurer der Raerener Firma Hubert Peters & Söhne mit dem Fundament. Die Betonkuppel fertigte Johannes Kirschfink aus Raeren. Die Caterinenstatue stammt von Maria Hasemeier-Eulenbruch, ebenfalls aus Raeren. Am 13. Oktober 1968 wurde die Kapelle geweiht. Sie birgt als Reliquie eine Rippe der hl. Caterina, die Erzbischof Castellano von Siena selbst am 7. September 1975 überbrachte.

1979 wurde mit dem Bau des Hauses der Begegnung begonnen, dessen Architektur an die Piazza del Campo in Siena erinnern soll. Da das Gebäude allein durch Spenden gebaut werden sollte, dauerte seine Vollendung bis Ende August 1985.

Himmelszelt

Bischof Jousten erinnerte in seiner Predigt an »jene Pionierszeit, als hier die ersten Steine zusammengetragen und die Mauern hochgezogen wurden«. Entstanden sei ein Dach für viele Personen, eine Art Himmelszelt. Die Heilige, der es geweiht ist, habe Christus als Eckstein ihres Lebens erkannt. Daraus habe sie ihre Konsequenzen gezogen, indem sie sich in den Dienst vieler Menschen stellte, besonders der Kranken. Und sie habe geistlichen und weltlichen Fürsten die Leviten gelesen. »Das berührt uns: Eine einfache Frau setzt die Welt in Bewegung. Wie war das möglich?« Die Antwort: Caterina von Siena konnte sich auf den lebendigen Eckstein stützen.

Mut machen

Das sei der große Anspruch, den sie auch heute noch an uns richtet. Jousten entwickelte folgendes Szenario: Ein Mensch, der von Kirche und Christentum keine Ahnung hat, kommt gerade in die voll besetzte Kapelle. »Spürt er, dass hier lebendiger Glaube ist?« Es müsse niemand so leben, wie es Caterina von Siena vor 600 Jahren tat, aber jeder habe seine eigene Berufung. So sei schon ein Zeichen, dass sich hier Menschen versammelten, die jetzt nicht daheim am Fernsehen sitzen. Auch er selbst sei hergekommen, um sich von Gott ansprechen zu lassen, auf dass er etwas auslösen möge, was verschüttet ist: »Damit die Begegnung mit der Heiligen, mit Christus und mit den anderen Christen hier mir wieder Mut macht.«

www.caterinavonsiena.be

Last changed: 16.09.2008 at 10:19

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