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Wir laden Sie herzlich ein, auch unsere Krippe im Caterina von Siena-Haus zu besuchen

 

 

Nous vous invitons également  de visiter notre crêche dans la maison Catherine de Sienne

 

Unsere österreichischen Freunde der hl.Caterina von Siena haben uns diese von ihnen für die Pastoral ausgearbeiteten Gebete Caterinas und das Lied empfohlen :
 
 

 

Empfohlene Lektüre auf der Website unserer österreichischen Freunde:

http://www.irene-heise.com/aufatmen_mit_caterina.htm

 

Während unserer letzten Rom-Reise hatten wir das Glück, das Sterbezimmer der hl.Caterina von Siena im Palazzo s.Chiara in der Via S.Chiara besuchen zu können. Siehe hier:

http://www.palazzosantachiara.it/location/cappella_del_transito/

Wir empfehlen Ihnen diesen Besuch sehr.

 

DVD Vorführung zu "Caterina von Siena - Auf den Spuren einer grossen Frau"

 
Aus Anlass des diesjährigen 45. Kirchweihfestes der Caterina von Siena-Kapelle in Astenet, stellen die Freunde der hl.Caterina unter dem Thema "Caterina von Siena - Auf den Spuren einer grossen Frau" die wichtigsten Stätten des Lebens und Wirkens der Heiligen vor.
 
Die Vorführungen werden auf grossem Bildschirm gezeigt und umfassen insgesamt 6 Teile, welche auf 3 Abende verteilt werden (Dauer pro Vorführung 50 Minuten). Sie finden statt im Caterina von Siena-Haus am Himmelsplatz in Astenet an folgenden Tagen:
 
Donnerstag 22.August 2013 um 19:15 Uhr (Teile 1 + 2 Siena und Pisa)
 
Donnerstag 29.August 2013 um 19:15 Uhr (Teile 3 +4 Avignon und Rocca d'Orcia)
 
Donnerstag 5.September 2013 um 19:15 Uhr (Teile 5 + 6 Florenz und Rom)
 

HERZLICHE EINLADUNG AN ALLE

 

 

VIDEO

Gestern entdeckten wir auf YouTube ein sehr schönes Video, das ein Besucher dort aufgenommen hat. Wir bedankten uns natürlich sofort und erhielten auch prompt folgende Antwort:

"Re:Ihr Video "Caterina von Siena, Astenet"

Hallo und einen schönen Gruß nach Belgien.
Es freut uns, daß Ihnen unser kleines Video gefallen hat.
Wir besuchen jedes Jahr einmal Ihre Gedenkstätte. Es ist wunderschön dort. Ein Platz der Stille wo man in sich einkehren kann. Gerne können sie das Video verwenden.
Viele liebe Grüsse von Doris und Helmut Vries aus Siegburg.
Der Link zum Video:
http://www.youtube.com/watch?v=gd2VGynTB1k

DANKE nochmals, an dieser Stelle, an Doris und Helmut Vries !

 

VANDALISMUS

In der Nacht vom 5. auf 6. Dezember 2012 haben unbekannte Täter beide Hände an der Statue der hl. Caterina von Siena abgeschlagen und damit dieses Kunstwerk von Frau Maria Hasemeier-Eulenbruch schwer beschädigt...

In diesem Kurzbericht aus BRF's "Blickpunkt" vom 7.Dezember 2012 können Sie (ab ca. Minute 5:53) können Sie sich selbst ein Bild machen...

 

Hier ein interessantes Interview-Video über die Hl.Caterina von Siena:

http://de.gloria.tv/?media=288234

 

Italien: Internationaler Kongress zu Katharina von Siena
Er soll die unterschiedlichen Sichtweisen auf die Mystikerin und Kirchenlehrerin analysieren
24.10.2011
 


Die heilige Katharina von Siena (1347-1380) steht im Mittelpunkt einer großen internationalen Konferenz, die am Donnerstag in Rom beginnt und dann in Siena fortgesetzt wird. Anlass ist der 550. Jahrestag ihrer Heiligsprechung am 29. Juni 1461 durch Papst Pius II. (1458-1564).

Unter dem lateinischen Titel "Virgo digna coelo" beschäftigen sich Wissenschaftler in Rom und Siena insgesamt drei Tage lang mit der Dominikanerin und ihrem geistigen Erbe. Es gehe darum, die unterschiedlichen Sichtweisen auf die Mystikerin zu analysieren, teilte der Präsident des Päpstlichen Komitees für Geschichtswissenschaften, Bernard Ardura, im Vatikan mit. Das Komitee ist Mitveranstalter der Tagung.

Nach zwei Konferenztagen in Rom wird der Kongress am Samstag in Siena fortgesetzt. Thema sind dann die Darstellungen der heiligen Katharina in der Kunst vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Es handelt sich laut Ardura um den ersten großen Kongress über die Heilige seit rund 30 Jahren.

Die Ordensfrau Katharina von Siena war eine bedeutende Mystikerin und Autorin geistlicher Werke. Zudem wirkte die dem Laienorden der Dominikaner angehörende Mantellatin als einflussreiche Beraterin der Päpste. Als erste Frau wurde sie gemeinsam mit Teresa von Avila 1970 von Papst Paul VI. zur Kirchenlehrerin erhoben. Sie ist die Schutzpatronin Italiens und seit 1999 Mitpatronin Europas.

Vatikan/Italien: 550 Jahre hl. Katharina

Das päpstliche Komitee für Geschichtswissenschaft feiert den 550. Kanonisierungsstag der Heiligen Katharina von Siena. In einem internationalen Kongress, der von 27. bis 29. Oktober in Rom stattfindet, wird an das Leben und Vermächtnis der Heiligen erinnert. Dabei soll unter anderem deren Einfluss auf die Entwicklung der Kirche und Italiens hervorgehoben werden, deren Schutzpatronin sie gemeinsam mit dem Heiligen Franziskus von Assisi ist. Die im Jahr 1380 in Rom verstorbene Katharina generierte Vorstellungen über die Erneuerung der Kirche und war gleichzeitig ein Vorbild christlicher Perfektion, erinnerte der Präsident des vatikanischen Ministeriums, Pater Bernard Ardura. Der Kongress soll außerdem zum Anlass genommen werden, das historische und spirituelle Vermächtnis der Heiligen Katharina an die heutige Gesellschaft zu untersuchen, so der Pater.

(agi 22.10.2011 ks)

 

1. Mai 2010

Afrikanische Gemeinschaft aus Aachen... Exerzitien im Caterina von Siena-Haus

http://picasaweb.google.de/pasanjes/KatholischeAfrikanischeGemeinschaftAachen152010#

 

Die Arbeiten an der neuen Fensterkonstruktion im Caterina von Siena-Haus...

sind beinahe beendet. Dank kleiner und grösserer Spenden konnten wir, nach einem 6-jährigen strikten Sparplan dieses Grossprojekt durchführen. ALLEN, die zu dieser Realistion beigetragen haben sei herzlichsten Dank. (April 2010)

http://picasaweb.google.de/pasanjes/CaterinaVonSienaHausNeueFensterkonstruktionApril2010#

 

Festlichkeiten am 1. und 2. Mai 2010 in Siena

Feste Cateriniane
 

Sabato 1 e Domenica 2 maggio
 

Sarà l'Em.mo e Rev.mo Sig. Cardinale Angelo Comastri, Arciprete della Basilica Papale di S. Pietro in Vaticano, a presiedere quest'anno le Feste in onore di S. Caterina da Siena, che si terranno sabato 1 e domenica 2 maggio.
Il Card. Comastri è nato a Sorano (GR), diocesi di Pitigliano - Sovana - Orbetello. È stato rettore del Seminario di Pitigliano e poi parroco a Porto S. Stefano. Eletto nel 1990 Vescovo di Massa Marittima, fu trasferito nel 1996 a Loreto come Arcivescovo Prelato e Delegato Pontificio per il Santuario. Nel 2005 il Servo di Dio Giovanni Paolo II lo chiamò a Roma come Vicario Generale per la Città del Vaticano, Arciprete della Basilica Vaticana e Presidente della Fabbrica di S. Pietro. Il Santo Padre Benedetto XVI lo ha nominato Cardinale nel Concistoro del 24 novembre 2007.
L'olio per la lampada votiva, che arde nel Santuario di S. Caterina, sarà invece offerto quest'anno dal Comune di Siena, nella persona del Sindaco, Dott. Maurizio Cenni, in occasione dei settecento anni del "Costituto Senese", esemplare in lingua volgare di straordinaria importanza dello statuto medievale che regolava le istituzioni della Città e dello Stato senese.
Sarà prevista la partecipazione, oltre a quella delle principali Autorità cittadine, anche di tutti i Sindaci dell'Arcidiocesi.

 
Programma:
 
1 maggio
 
Ore 12.00 - Viale XXV Aprile:Omaggio floreale alla statua della Santa.

Ore 21.15 - Cattedrale: Concerto a cura dell'Accademia Musicale Chigiana.
I Solisti dell'ORT eseguono "Le ultime sette parole del nostro Redentore sulla Croce" di F. J. Haydn.


2 maggio

Ore 09.30 - Palazzo Comunale: muove il corteo con le Contrade.
Ore 10.00 - Santuario di S. Caterina in Fontebranda: offerta dell'olio per la lampada votiva da parte del Comune di Siena, in occasione dei 700 anni del Costituto Senese. Allocuzioni dell'Arcivescovo e del Sindaco.

Ore 11.00 - Basilica di San Domenico: Solenne Celebrazione Eucaristica presieduta dall'Em.mo e Rev.mo Sig. Card. Angelo Comastri.

Ore 18.00 - Piazza del Campo: Benedizione all'Italia e all'Europa con la Reliquia di Santa Caterina. Saluto del Sindaco di Siena e discorso del Rappresentante del Governo Italiano. Sbandierata delle Contrade, sfilata dei Reparti Militari e delle Associazioni di Volontariato.

 

 

WDR 5 Sendung am 29.4.2010 über den Todestag der Hl. Caterina von Siena

 
http://www.wdr5.de/sendungen/zeitzeichen/s/d/29.04.2010-09.05/b/der-todestag-der-heiligen-katharina-von-siena.html
 

Hanna-Renate Laurien verstorben

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,683346,00.html

 

Neuer Erzbischof in Brüssel

Am 18. Januar 2010 ernannte Papst Benedikt XVI. André-Mutien Léonard in Nachfolge von Godfried Kardinal Danneels zum Erzbischof von Mechelen-Brüssel.[3] Die feierliche Amtseinführung in der Kathedrale von Brüssel ist für den 28. Februar dieses Jahres geplant. Verbunden mit diesem Amt sind der Titel Primas von Belgien und der Vorsitz in der Belgischen Bischofskonferenz.

 

André-Mutien Léonard, jüngster von vier Söhnen einer Familie aus Tournai, die alle Priester wurden, studierte am Priesterseminar Leo XIII. in Löwen. Am belgischen Kolleg in Rom wurde er in Theologie promoviert. Am 19. Juli 1964 empfing er in Namur die Priesterweihe. In Löwen machte er einen philosophischen Masterabschluss mit der These „Commentaire littéral de la Logique de Hegel“. Er war zunächst Dozent und ab 1976 Professor für Philosophie am Höheren Institut für Philosophie an der Université catholique de Louvain. Im Juli 1978 wurde er zudem Rektor des Séminaire Saint-Paul. 1987 wurde er zum Mitglied der Internationalen Theologenkommission, einem beratenden Gremium der römischen Kongregation für die Glaubenslehre.

1991 wurde er durch Papst Johannes Paul II. als Nachfolger von Robert-Joseph Mathen zum Bischof von Namur ernannt und durch Kardinal Godfried Danneels geweiht. Er ist ein Mitorganisator der Family-Pride-Brüssel, einer Kundgebung, bei der die Gläubigen des Bistums und Gäste mittels eines Marsches durch Brüssel, die Bedeutung der Familie für die europäische Gesellschaft hervorheben möchten. [1] Seit 1991 lehrt er Moralphilosophie in Löwen.

Der Bischof ist für seine wohlwollende Haltung gegenüber der außerordentlichen Form des Lateinischen Ritus bekannt; der sogenannten Tridentinischen Messe und zelebriert die Form auch selbst, so etwa auf dem Eucharistischen Weltkongress in Québec, 2008 [2]

 

Neugestaltung der Fenster im Caterina von Siena-Haus

Am 23. Dezember 2009 unterschrieb eine Delegation des Rates den Auftrag an die Schreinerei René Köttgen, Kettenis zur Neugestaltung aller Fenster im Caterina-Haus (nach Plänen des Architekten Büros Steffens, Hergenrath).

 

Litanei zur Hl.Caterina von Siena

Litanei zur heiligen Caterina von Siena.pdf (49KB)

Litanie di Santa Caterina da Siena

Litanie di Santa Caterina da Siena.pdf (47KB)

 

Hörtext zu "Leben für spirituelle Erneuerung":

Caterina von Siena (bitte hier unten anklicken zum Anhören)

http://www.podcast.de/episode/1210798/Hl._Katharina_von_Siena_-_Leben_für_spirituelle_Erneuerung_

 

In der Region Aachen sind verschiedene Geistliche Gemeinschaften  zusammen im "Miteinander für Aachen". Informationen dazu finden Sie unter:

www.miteinander-fuer-Aachen.de

 

Heiligsprechung Pater Damian

Sabato 10 ottobre, ore 19.00

Veglia di preghiera organizzata dalla congregazione dei Sacri Cuori di Gesù e Maria presso Santa Maria sopra Minerva, Roma http://www.basilicaminerva.it/ . Al termine della celebrazione saranno cantati alcuni cori. Fuori dalla chiesa saranno lanciati palloncini colorati in segno di letizia.

Am Vorabend der Heiligsprechung findet in der Caterina von Siena Kirche SANTA MARIA SOPRA MINERVA in Rom eine Veillée de Prière statt http://www.basilicaminerva.it/. Wir freuen uns, dass Caterina irgendwie "mit dabei" ist, wenn unser belgischer Pater Damian am 11. Oktober 2009 heiliggesprochen wird.

 

Ordentliche Generalversammlung der VoE Caterina von Siena

am Mittwoch, 27.Mai 2009 um 19 Uhr im Caterina von Siena-Haus

 

 

Mai 2009

Untenstehend der Ablauf der jährlichen Festivitäten in Siena zu Ehren der hl.Caterina :

 

2-3 maggio
Celebrazioni Cateriniane

SABATO 2 MAGGIO
Ore 12 - Viale XXV Aprile: Omaggio floreale alla statua della Santa.
Ore 21.15 - Cattedrale: Concerto a cura dell’Accademia Musicale Chigiana. L’Orchestra da Camera di Mantova esegue brani di Vivaldi, Mozart, Haydin, Pärt.

DOMENICA 3 MAGGIO
Ore 9,30 - Palazzo Comunale: muove il corteo con le Contrade.
Ore 10,00 - Santuario di S. Caterina in Fontebranda:
Offerta dell’olio per la lampada votiva da parte dell’Ordine Equestre del Santo Sepolcro di Gerusalemme Allocuzioni dell’Arcivescovo, del Sindaco, Luogotenente per l’Italia Centrale e la Sardegna dell’Ordine Equestre del Santo Sepolcro di Gerusalemme.
Ore 11,00 - Basilica di San Domenico: Solenne Celebrazione Eucaristica presieduta da Sua Em.za il Card. John Patrick Foley.
Partecipano i “Madrigalisti Senesi” diretti da E. Miraldi.
Ore 18,00 - Piazza del Campo: Benedizione all’Italia e all’Europa con la Reliquia di Santa Caterina.
Saluto del Sindaco di Siena e discorso del Rappresentante del Governo Italiano.
Sbandierata delle Contrade, sfilata dei Reparti Militari e delle Associazioni di Volontariato.

 

April 2009

Professor Hans Küng schrieb:                                © Hans Küng

Keine Änderungen ohne Erlaubnis des Verfassers

 

Wenn ein Obama Papst wäre

 

Hans Küng

 

Präsident Barack Obama ist es gelungen, in kurzer Zeit die Vereinigten Staaten aus Stimmungstief und Reformstau herauszuführen, eine glaubhafte Hoffnungs­vision vorzustellen und eine strategische Wende in der Innen- wie Außenpolitik dieses großen Landes einzuleiten.

 

Anders in der katholischen Kirche. Die Stimmung ist bedrückend, der Reformstau lähmend. Nach fast vier Jahren im Amt sehen viele Papst Benedikt XVI. auf der Linie eines George W. Bush. Kein Zufall, dass der Papst seinen 81. Geburtstag im Weißen Haus gefeiert hat. Beide, Bush und Ratzinger, sind lernunfähig in Fragen von Geburtenkontrolle und Abtreibung, abgeneigt allen ernst­haften Refor­men, selbstherrlich und ohne Transparenz in ihrer Amtsführung, die Freiheiten und Rechte der Menschen einschränkend.

 

Wie Bush seinerzeit leidet auch Papst Benedikt unter einem wachsenden Vertrauens­verlust. Viele Katholiken erwarten von ihm nichts mehr. Schlimmer noch: Durch die Rücknahme der Exkommunikation von vier illegal geweihten traditiona­listischen Bischöfen, darunter ein notorischer Holocaust-Leugner, wurden alle bei der Wahl Ratzingers zum Papst geäußerten Befürchtungen bestätigt. Der Papst wertet Leute auf, die nach wie vor die vom Vatikanum II bejahte Religionsfreiheit, den Dialog mit den anderen Kirchen, die Aussöhnung mit dem Judentum, die Hochschätzung des Islam und der anderen Weltreligionen sowie die Reform der Liturgie ablehnen.

 

Um die »Versöh­nung« mit einem Häuflein erzreaktionärer Traditionalisten voranzubrin­gen, riskiert dieser Papst den Vertrauensverlust von Millionen von Katholiken in allen Ländern, die dem Vatikanum II die Treue halten. Dass gerade einem deutschen Papst solche Fehltritte unterlaufen, verschärft die Konflikte. Nachträgliche Entschuldigungen können das zerschlagene Porzellan nicht kitten.

 

Dabei hätte es ein Papst noch leichter als ein Präsident der Vereinigten Staaten, eine Kursänderung vorzunehmen. Er hat keinen Kongress als Legislative neben sich und kein Oberstes Gericht als Judikative über sich. Er ist uneingeschränkter Regierungs­chef, Gesetzgeber und höchster Richter in der Kirche. Er könnte, wenn er wollte, über Nacht die Empfängnisverhütung gestatten, die Priesterehe zulassen, die Frauenordi­nation ermöglichen und die Abendmahlsgemeinschaft mit den evangelischen Kirchen erlauben. Was würde ein Papst tun, der im Geist Obamas handelte? Er würde ähnlich wie Obama

1. deutlich aussprechen, dass die katholische Kirche sich in einer tiefen Krise befin­det und würde die Krisenherde benennen: viele Gemeinden ohne Priester, ausbleibender Nachwuchs für das Priestertum, durch unpopuläre Pfarreifusionen verschleierter Zusammenbruch seelsorger­licher Strukturen, oft über Jahrhunderte gewachsen;

2. die Hoffnungsvision von einer erneuerten Kirche, einer revitalisierten Ökumene, einer Verständigung mit den Juden, den Muslimen und den anderen Weltreligionen und einer positiven Wertung der modernen Wissenschaft verkünden;

3. die fähigsten Mitarbeiter um sich versammeln, keine Jasager, sondern eigenstän­dige Persönlichkeiten, unterstützt von kompetenten und furchtlosen Experten;

4. die dringendsten Reformmaßnahmen durch Dekret (»executive orders«) sofort initiieren und

5. ein Ökumenisches Konzil zur Beförderung des Kurswechsels einberufen.

 

Doch welch deprimierender Kontrast:

Während Präsident Obama unter Zustimmung aus der ganzen Welt nach vorne blickt und sich den Menschen und der Zukunft öffnet, orientiert sich dieser Papst vor allem nach rückwärts, inspiriert vom Ideal der mittelalterlichen Kirche, skeptisch gegenüber der Reformation, zwiespältig gegenüber den Freiheitsrechten der Moderne.

Während Präsident Obama sich kooperativ neu um Partner und Bundesgenossen bemüht, ist Papst Benedikt wie George W. Bush im Freund-Feind-Denken befangen. Mitchristen in den evangelischen Kirchen stößt er vor den Kopf, indem er diese Gemeinschaften nicht als Kirchen anerkennt. Der Dialog mit Muslimen ist über Lippen­bekenntnisse zum »Dialog« nicht hinausgekommen. Das Verhältnis zum Judentum muss als tief gestört bezeichnet werden.

Während Präsident Obama Hoffnung ausstrahlt, Bürgeraktivitäten fördert und eine »neue Ära der Verantwortlichkeit« fordert, ist Papst Benedikt in Angstvorstellungen befangen und will die Freiheit der Menschen möglichst einschränken, um eine »Ära der Restauration« durchzusetzen.

Während Präsident Obama offensiv die Verfassung und die große Tradition seines Landes zur Begründung kühner Reformschritte heranzieht, legt Papst Benedikt die Dekrete des Reformkonzils von 1962-65 restriktiv nach rückwärts aus: in Richtung auf das Restaurationskonzil von 1870.

 

Aber weil Papst Benedikt XVI. aller Wahrscheinlichkeit nach selber kein Obama wird, brauchen wir für die nächste Zeit

erstens einen Episkopat, der die offenkundigen Probleme der Kirche nicht verschleiert, sondern offen benennt und auf Diözesanebene energisch angeht;

zweitens Theologen, die aktiv an einer Zukunftsvision unserer Kirche mitarbeiten und keine Scheu haben, die Wahrheit zu sagen und zu schreiben;

drittens Seelsorger, die sich wehren gegen die ständige Überbelastung durch Zusam­menlegung von mehreren Pfarreien und die ihre Eigenverantwortung als Seelsorger mutig wahrnehmen;

Viertens insbesondere Frauen, ohne die vielerorts die Seelsorge zusammenbrechen würde, die ihre Möglichkeiten des Einflusses selbstbewusst wahrnehmen.

 

Aber können wir das wirklich? Yes, we can.

 

Prof. Dr. Hans Küng, Schweizer Staatsbürger, ist emeritierter Professor für ökume­nische Theologie an der Universität Tübingen. Er ist Präsident der Stiftung Weltethos (www.weltethos.org) und Verfasser unter anderem einer Trilogie über Judentum, Christentum und Islam sowie der Erinnerungsbände »Erkämpfte Freiheit« und »Umstrittene Wahrheit«.

 

 

März 2009

BRIEF DES PAPSTES

Papst Benedikt an alle Bischöfe in der Welt zum Aufregerthema "Piusbruderschaft" - und „Williamson“ - Der Brief im Wortlaut auf kath.net
Mailand (kath.net)
Liebe Mitbrüder im bischöflichen Dienst!

Die Aufhebung der Exkommunikation für die vier von Erzbischof Lefebvre im Jahr 1988 ohne Mandat des Heiligen Stuhls geweihten Bischöfe hat innerhalb und außerhalb der katholischen Kirche aus vielfältigen Gründen zu einer Auseinandersetzung von einer Heftigkeit geführt, wie wir sie seit langem nicht mehr erlebt haben. Viele Bischöfe fühlten sich ratlos vor einem Ereignis, das unerwartet gekommen und kaum positiv in die Fragen und Aufgaben der Kirche von heute einzuordnen war.

Auch wenn viele Hirten und Gläubige den Versöhnungswillen des Papstes grundsätzlich positiv zu werten bereit waren, so stand dagegen doch die Frage nach der Angemessenheit einer solchen Gebärde angesichts der wirklichen Dringlichkeiten gläubigen Lebens in unserer Zeit.

Verschiedene Gruppierungen hingegen beschuldigten den Papst ganz offen, hinter das Konzil zurückgehen zu wollen: eine Lawine von Protesten setzte sich in Bewegung, deren Bitterkeit Verletzungen sichtbar machte, die über den Augenblick hinausreichen.

So fühle ich mich gedrängt, an Euch, liebe Mitbrüder, ein klärendes Wort zu richten, das helfen soll, die Absichten zu verstehen, die mich und die zuständigen Organe des Heiligen Stuhls bei diesem Schritt geleitet haben. Ich hoffe, auf diese Weise zum Frieden in der Kirche beizutragen.

Eine für mich nicht vorhersehbare Panne bestand darin, daß die Aufhebung der Exkommunikation überlagert wurde von dem Fall Williamson. Der leise Gestus der Barmherzigkeit gegenüber vier gültig, aber nicht rechtmäßig geweihten Bischöfen erschien plötzlich als etwas ganz anderes: als Absage an die christlichjüdische Versöhnung, als Rücknahme dessen, was das Konzil in dieser Sache zum Weg der Kirche erklärt hat.

Aus einer Einladung zur Versöhnung mit einer sich abspaltenden kirchlichen Gruppe war auf diese Weise das Umgekehrte geworden: ein scheinbarer Rückweg hinter alle Schritte der Versöhnung von Christen und Juden, die seit dem Konzil gegangen wurden und die mitzugehen und weiterzubringen von Anfang an ein Ziel meiner theologischen Arbeit gewesen war.

Dass diese Überlagerung zweier gegensätzlicher Vorgänge eingetreten ist und den Frieden zwischen Christen und Juden wie auch den Frieden in der Kirche für einen Augenblick gestört hat, kann ich nur zutiefst bedauern.

Ich höre, daß aufmerksames Verfolgen der im Internet zugänglichen Nachrichten es ermöglicht hätte, rechtzeitig von dem Problem Kenntnis zu erhalten. Ich lerne daraus, daß wir beim Heiligen Stuhl auf diese Nachrichtenquelle in Zukunft aufmerksamer achten müssen.

Betrübt hat mich, daß auch Katholiken, die es eigentlich besser wissen konnten, mit sprungbereiter Feindseligkeit auf mich einschlagen zu müssen glaubten. Um so mehr danke ich den jüdischen Freunden, die geholfen haben, das Mißverständnis schnell aus der Welt zu schaffen und die Atmosphäre der Freundschaft und des Vertrauens wiederherzustellen, die - wie zur Zeit von Papst Johannes Paul II. - auch während der ganzen Zeit meines Pontifikats bestanden hatte und gottlob weiter besteht.

Eine weitere Panne, die ich ehrlich bedaure, besteht darin, daß Grenze und Reichweite der Maßnahme vom 21. 1. 2009 bei der Veröffentlichung des Vorgangs nicht klar genug dargestellt worden sind. Die Exkommunikation trifft Personen, nicht Institutionen.

Bischofsweihe ohne päpstlichen Auftrag bedeutet die Gefahr eines Schismas, weil sie die Einheit des Bischofskollegiums mit dem Papst in Frage stellt. Die Kirche muß deshalb mit der härtesten Strafe, der Exkommunikation, reagieren, und zwar, um die so Bestraften zur Reue und in die Einheit zurückzurufen.

20 Jahre nach den Weihen ist dieses Ziel leider noch immer nicht erreicht worden. Die Rücknahme der Exkommunikation dient dem gleichen Ziel wie die Strafe selbst: noch einmal die vier Bischöfe zur Rückkehr einzuladen.

Diese Geste war möglich, nachdem die Betroffenen ihre grundsätzliche Anerkennung des Papstes und seiner Hirtengewalt ausgesprochen hatten, wenn auch mit Vorbehalten, was den Gehorsam gegen seine Lehrautorität und gegen die des Konzils betrifft.

Damit komme ich zur Unterscheidung von Person und Institution zurück. Die Lösung der Exkommunikation war eine Maßnahme im Bereich der kirchlichen Disziplin: Die Personen wurden von der Gewissenslast der schwersten Kirchenstrafe befreit.

Von dieser disziplinären Ebene ist der doktrinelle Bereich zu unterscheiden. Daß die Bruderschaft Pius' X. keine kanonische Stellung in der Kirche hat, beruht nicht eigentlich auf disziplinären, sondern auf doktrinellen Gründen. Solange die Bruderschaft keine kanonische Stellung in der Kirche hat, solange üben auch ihre Amtsträger keine rechtmäßigen Ämter in der Kirche aus.

Es ist also zu unterscheiden zwischen der die Personen als Personen betreffenden disziplinären Ebene und der doktrinellen Ebene, bei der Amt und Institution in Frage stehen. Um es noch einmal zu sagen: Solange die doktrinellen Fragen nicht geklärt sind, hat die Bruderschaft keinen kanonischen Status in der Kirche und solange üben ihre Amtsträger, auch wenn sie von der Kirchenstrafe frei sind, keine Ämter rechtmäßig in der Kirche aus.


Angesichts dieser Situation beabsichtige ich, die Päpstliche Kommission „Ecclesia Dei“, die seit 1988 für diejenigen Gemeinschaften und Personen zuständig ist, die von der Bruderschaft Pius' X. oder ähnlichen Gruppierungen kommend in die volle Gemeinschaft mit dem Papst zurückkehren wollen, in Zukunft mit der Glaubenskongregation zu verbinden.

Damit soll deutlich werden, daß die jetzt zu behandelnden Probleme wesentlich doktrineller Natur sind, vor allem die Annahme des II. Vatikanischen Konzils und des nachkonziliaren Lehramts der Päpste betreffen.

Die kollegialen Organe, mit denen die Kongregation die anfallenden Fragen bearbeitet (besonders die regelmäßige Kardinalsversammlung an den Mittwochen und die ein- bis zweijährige Vollversammlung), garantieren die Einbeziehung der Präfekten verschiedener römischer Kongregationen und des weltweiten Episkopats in die zu fällenden Entscheidungen.

Man kann die Lehrautorität der Kirche nicht im Jahr 1962 einfrieren - das muß der Bruderschaft ganz klar sein.

Aber manchen von denen, die sich als große Verteidiger des Konzils hervortun, muß auch in Erinnerung gerufen werden, daß das II. Vaticanum die ganze Lehrgeschichte der Kirche in sich trägt. Wer ihm gehorsam sein will, muß den Glauben der Jahrhunderte annehmen und darf nicht die Wurzeln abschneiden, von denen der Baum lebt.

Ich hoffe, liebe Mitbrüder, daß damit die positive Bedeutung wie auch die Grenze der Maßnahme vom 21. 1. 2009 geklärt ist. Aber nun bleibt die Frage: War das notwendig? War das wirklich eine Priorität? Gibt es nicht sehr viel Wichtigeres? Natürlich gibt es Wichtigeres und Vordringlicheres. Ich denke, daß ich die Prioritäten des Pontifikats in meinen Reden zu dessen Anfang deutlich gemacht habe. Das damals Gesagte bleibt unverändert meine Leitlinie.

Die erste Priorität für den Petrusnachfolger hat der Herr im Abendmahlssaal unmißverständlich fixiert: „Du aber stärke deine Brüder“ (Lk 22, 32). Petrus selber hat in seinem ersten Brief diese Priorität neu formuliert: „Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die in euch ist“ (1 Petr 3, 15).

In unserer Zeit, in der der Glaube in weiten Teilen der Welt zu verlöschen droht wie eine Flamme, die keine Nahrung mehr findet, ist die allererste Priorität, Gott gegenwärtig zu machen in dieser Welt und den Menschen den Zugang zu Gott zu öffnen. Nicht zu irgendeinem Gott, sondern zu dem Gott, der am Sinai gesprochen hat; zu dem Gott, dessen Gesicht wir in der Liebe bis zum Ende (Joh 13, 1) - im gekreuzigten und auferstandenen Jesus Christus erkennen.

Das eigentliche Problem unserer Geschichtsstunde ist es, daß Gott aus dem Horizont der Menschen verschwindet und daß mit dem Erlöschen des von Gott kommenden Lichts Orientierungslosigkeit in die Menschheit hereinbricht, deren zerstörerische Wirkungen wir immer mehr zu sehen bekommen.
Die Menschen zu Gott, dem in der Bibel sprechenden Gott zu führen, ist die oberste und grundlegende Priorität der Kirche und des Petrusnachfolgers in dieser Zeit.

Aus ihr ergibt sich dann von selbst, daß es uns um die Einheit der Glaubenden gehen muß. Denn ihr Streit, ihr innerer Widerspruch, stellt die Rede von Gott in Frage. Daher ist das Mühen um das gemeinsame Glaubenszeugnis der Christen - um die Ökumene - in der obersten Priorität mit eingeschlossen.

Dazu kommt die Notwendigkeit, daß alle, die an Gott glauben, miteinander den Frieden suchen, versuchen einander näher zu werden, um so in der Unterschiedenheit ihres Gottesbildes doch gemeinsam auf die Quelle des Lichts zuzugehen - der interreligiöse Dialog.

Wer Gott als Liebe bis ans Ende verkündigt, muß das Zeugnis der Liebe geben: den Leidenden in Liebe zugewandt sein, Haß und Feindschaft abwehren die soziale Dimension des christlichen Glaubens, von der ich in der Enzyklika „Deus caritas est“ gesprochen habe.

Wenn also das Ringen um den Glauben, um die Hoffnung und um die Liebe in der Welt die wahre Priorität für die Kirche in dieser Stunde (und in unterschiedlichen Formen immer) darstellt, so gehören doch auch die kleinen und mittleren Versöhnungen mit dazu. Daß die leise Gebärde einer hingehaltenen Hand zu einem großen Lärm und gerade so zum Gegenteil von Versöhnung geworden ist, müssen wir zur Kenntnis nehmen.

Aber nun frage ich doch: War und ist es wirklich verkehrt, auch hier dem Bruder entgegenzugehen, „der etwas gegen dich hat“ und Versöhnung zu versuchen (vgl. Mt 5, 23f)? Muß nicht auch die zivile Gesellschaft versuchen, Radikalisierungen zuvorzukommen, ihre möglichen Träger - wenn irgend möglich - zurückzubinden in die großen gestaltenden Kräfte des gesellschaftlichen Lebens, um Abkapselung und all ihre Folgen zu vermeiden?

Kann es ganz falsch sein, sich um die Lösung von Verkrampfungen und Verengungen zu bemühen und dem Raum zu geben, was sich an Positivem findet und sich ins Ganze einfügen läßt? Ich habe selbst in den Jahren nach 1988 erlebt, wie sich durch die Heimkehr von vorher von Rom sich abtrennenden Gemeinschaften dort das innere Klima verändert hat; wie die Heimkehr in die große, weite und gemeinsame Kirche Einseitigkeiten überwand und Verkrampfungen löste, so daß nun daraus positive Kräfte für das Ganze wurden.

Kann uns eine Gemeinschaft ganz gleichgültig sein, in der es 491 Priester, 215 Seminaristen, 6 Seminare, 88 Schulen, 2 Universitäts-Institute, 117 Brüder und 164 Schwestern gibt? Sollen wir sie wirklich beruhigt von der Kirche wegtreiben lassen?

Ich denke zum Beispiel an die 491 Priester. Das Geflecht ihrer Motivationen können wir nicht kennen. Aber ich denke, daß sie sich nicht für das Priestertum entschieden hätten, wenn nicht neben manchem Schiefen oder Kranken die Liebe zu Christus da gewesen wäre und der Wille, ihn und mit ihm den lebendigen Gott zu verkünden. Sollen wir sie einfach als Vertreter einer radikalen Randgruppe aus der Suche nach Versöhnung und Einheit ausschalten? Was wird dann werden?

Gewiß, wir haben seit langem und wieder beim gegebenen Anlaß viele Mißtöne von Vertretern dieser Gemeinschaft gehört - Hochmut und Besserwisserei, Fixierung in Einseitigkeiten hinein usw. Dabei muß ich der Wahrheit wegen anfügen, daß ich auch eine Reihe bewegender Zeugnisse der Dankbarkeit empfangen habe, in denen eine Öffnung der Herzen spürbar wurde.

Aber sollte die Großkirche nicht auch großmütig sein können im Wissen um den langen Atem, den sie hat; im Wissen um die Verheißung, die ihr gegeben ist? Sollten wir nicht wie rechte Erzieher manches Ungute auch überhören können und ruhig aus der Enge herauszuführen uns mühen? Und müssen wir nicht zugeben, daß auch aus kirchlichen Kreisen Mißtönendes gekommen ist?

Manchmal hat man den Eindruck, daß unsere Gesellschaft wenigstens eine Gruppe benötigt, der gegenüber es keine Toleranz zu geben braucht; auf die man ruhig mit Haß losgehen darf. Und wer sie anzurühren wagte - in diesem Fall der Papst -, ging auch selber des Rechts auf Toleranz verlustig und durfte ohne Scheu und Zurückhaltung ebenfalls mit Haß bedacht werden.

Liebe Mitbrüder, in den Tagen, in denen mir in den Sinn kam, diesen Brief zu schreiben, ergab es sich zufällig, daß ich im Priesterseminar zu Rom die Stelle aus Gal 5, 13 - 15 auslegen und kommentieren mußte. Ich war überrascht, wie direkt sie von der Gegenwart dieser Stunde redet: „Nehmt die Freiheit nicht zum Vorwand für das Fleisch, sondern dient einander in Liebe!

Das ganze Gesetz wird in dem einen Wort zusammengefaßt: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst! Wenn ihr einander beißt und zerreißt, dann gebt acht, daß ihr euch nicht gegenseitig umbringt.“ Ich war immer geneigt, diesen Satz als eine der rhetorischen Übertreibungen anzusehen, die es gelegentlich beim heiligen Paulus gibt.

In gewisser Hinsicht mag er dies auch sein. Aber leider gibt es das „Beißen und Zerreißen“ auch heute in der Kirche als Ausdruck einer schlecht verstandenen Freiheit. Ist es verwunderlich, daß wir auch nicht besser sind als die Galater? Daß uns mindestens die gleichen Versuchungen bedrohen? Daß wir den rechten Gebrauch der Freiheit immer neu lernen müssen?

Und daß wir immer neu die oberste Priorität lernen müssen: die Liebe? An dem Tag, an dem ich darüber im Priesterseminar zu reden hatte, wurde in Rom das Fest der Madonna della Fiducia - unserer Lieben Frau vom Vertrauen - begangen.

In der Tat - Maria lehrt uns das Vertrauen. Sie führt uns zum Sohn, dem wir alle vertrauen dürfen. Er wird uns leiten - auch in turbulenten Zeiten. So möchte ich am Schluß all den vielen Bischöfen von Herzen danken, die mir in dieser Zeit bewegende Zeichen des Vertrauens und der Zuneigung, vor allem aber ihr Gebet geschenkt haben.

Dieser Dank gilt auch allen Gläubigen, die mir in dieser Zeit ihre unveränderte Treue zum Nachfolger des heiligen Petrus bezeugt haben. Der Herr behüte uns alle und führe uns auf den Weg des Friedens. Das ist ein Wunsch, der spontan aus meinem Herzen aufsteigt, gerade jetzt zu Beginn der Fastenzeit, einer liturgischen Zeit, die der inneren Läuterung besonders förderlich ist und die uns alle einlädt, mit neuer Hoffnung auf das leuchtende Ziel des Osterfestes zu schauen.

Mit einem besonderen Apostolischen Segen verbleibe ich

im Herrn Euer

Benedikt PP. XVI.

Aus dem Vatikan, am 10. März 2009

Ja zu Benedikt

Februar 2009

Die Aktion “Ja zu Benedikt" ist bereits voll angelaufen und steht bei einem Zwischenstand von über 8000 Unterschriften!
 

 

Hier können Sie den Papst mit Ihrer Unterschrift unterstützen: www.ja-zu-benedikt.net
 

 

Hintergrundinformation zur Aktion finden Sie unter www.kath.net/detail.php"

 

 Januar 2009

Unter den "Links" finden Sie jetzt den aktuellen WetterRadar von Belgien sowie den Wetterbericht der Region Eupen.

 

Dezember 2008

Im Caterina von Siena-Haus "verschenken" wir lesenswerte Bücher für eine symbolische Spende von 50 CENTS pro Buch !

Sie finden sie im Regal "Bausteine", rechts vom Altar.

 

September 2008

Am 13.09.2008 erschien im Grenz-Echo, Eupen (die einzige deutschsprachige Zeitung Belgiens) untenstehender Bericht zum 40. Jahrestag der Caterina von Siena-Kapelle:

 

Großer Andrang zum Jubiläum der hl. Caterina

 
GRENZ-ECHO Bericht zum 40.Kirchweihfest der Caterina von Siena Kapelle am 11.9.2008
Weiterlesen

 

http://www.ja-zu-benedikt.net/